3:1-Erfolg in Schrems: Lockere erste ÖFB-Hürde für FC Wacker

Mit einem mehr als verdienten 3:1-Auswärtserfolg beim ASV Schrems nahm der FC Wacker am Samstag die erste Hürde im ÖFB-Pokal recht locker.

Weil der FC Wacker einige Chancen – im Bild Raphael Galle – ungenützt ließ, siegten die Schwarz-Grünen „nur“ 3:1.
© gepa

Von Wolfgang Müller

Schrems — Pflicht erfüllt — mit einem 3:1-Erfolg im Gepäck fiel dem FC Wacker die über 400 Kilometer lange Rückreise aus Schrems leicht. Die erste Pokalhürde wurde durch einen Doppelpack von Flo Jamnig sowie einem Treffer von Atsushi Zaizen sicher übersprungen.

Das Spiel begann allerdings, wie es aus Tiroler Sicht nicht schlechter beginnen hätte können. Die Niederösterreicher schlossen ihren ersten Angriff gleich mit dem Führungstreffer ab. Nach einem Fehler von Raphael Galle wurde Marek Jungr freigespielt und der versenkte den Ball zum Schrecken von FCW-Goalie Marco Knaller im rechten Eck. Die Tiroler erhöhten postwendend die Schlagzahl und schnürten die Hausherren in ihrer Hälfte ein. Zunächst scheiterten Florian Jamnig (15., 16.) und Ibrisimovic (25.) in aussichtsreichen Positionen. In Minute 27 fiel dann endlich der Ausgleichstreffer — Rückkehrer Jamnig zirkelte einen Freistoß aus knapp 20 Metern ins rechte Kreuzeck. Jetzt nahmen die Dinge endgültig ihren aus Wacker-Sicht erhofften Lauf und die spielerische Überlegenheit wurde in weitere Treffer umgesetzt. Zunächst traf Atsushi Zaizen zur Führung. Der Japaner schlenzte das Leder sehenswert in den linken Winkel.

Wacker-Jubel gestern im Schremser Birken-Park-Stadion – Doppeltorschütze Florian Jamnig (links), Raphael Galle und Neuzugang Fabio Viteritti (rechts).
© gepa

Dann war vor der Halbzeit noch einmal Jamnig zur Stelle. Der 29-Jährige traf mit einem Kopfball nach Flanke von Neuzugang Dario Grujci­c. Nach dem Wechsel wurde die Führung relativ locker über die Zeit gespielt. Der Sieg der Tiroler hätte durchaus noch höher ausfallen können. So vergaben Alex Gründler (71.), Galle (83.) und Sunday Faleye Großchancen. Trainer Daniel Bierofka nützte das volle Wechselkontingent und bilanzierte nach dem Schlusspfiff trocken: „Der Rückstand war ärgerlich, das darf nach einem eigenen Einwurf so nie passieren. Die Reaktion darauf war gut. Daran kann man anknüpfen."


Kommentieren


Schlagworte