Prozess um Bahnunfall in NÖ wird am Montag fortgesetzt
Die juristische Aufarbeitung des Bahnunfalls mit 18 Verletzten in Wieselburg vom Oktober 2016 wird am Montag am Landesgericht St. Pölten fortgesetzt. Einem mittlerweile 55 Jahre alter Verschieber werden fahrlässige Gemeingefährdung und fahrlässige Körperverletzung angelastet, er soll einen Sorgfaltsverstoß begangen haben. Die Verhandlung war am 15. Oktober 2018 vertagt worden.
Der Beschuldigte war als Verschieber am Bahnhof Randegg (tätig. Er soll dafür verantwortlich sein, dass sich am 19. Oktober 2016 eine Wagengruppe - bestehend aus einem Mannschafts- und vier Güterwagen - losgelöst hatte und den etwa 20 Kilometer langen Weg bis Wieselburg unkontrolliert zurücklegte. Bei einem Zusammenstoß der herrenlosen Waggons mit einem Regionalzug, der aus St. Pölten nach Scheibbs unterwegs war, erlitten vier Personen schwere und 14 leichte Blessuren. Der Beschuldigte bestritt die Vorwürfe am ersten Verhandlungstag.