Experte fürchtet „potenziell schwierige“ Herbstsituation

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Klaus Duschek • 04.09.2020 13:50
Könnten wir bitte im Lichte der angeführten Darstellung in der NZZ (für Ungeübte: NZZ = Neue Zürcher Zeitung - so ziemlich das letzte echte Qualitätsblatt im deutschen Sprachraum (https://www.nzz.ch/panorama/coronavirus-neuste-fallzahlen-in-der-schweiz-und-weltweit-ld.1542774?rflmnt=adnz%3B%3B%3Bbc ) ) endlich mit dem Hyperventilieren aufhören? Ja die Infektionszahlen steigen (in Hinblick auf die Schaffung einer zumindest kurzfristigen Immunität Gottseidank) - aber die Zahlen im Krankenhaus stagnieren. Auf Österreich heruntergebrochen bin ich mir so gut wie sicher, dass derzeit allein in Tirol mehr Menschen mit einer Sepsis auf Intensivstation liegen als in ganz Österreich mit Covid19 - und bei diesen Personen wäre noch zu hinterfragen, welche Risikofaktoren/Vorerkrankungen vorliegen - denn der absolut vorerkrankungslose Intensivpatient ist nur der statistische Ausreißer, den es bei sämtlichen Erkrankungen gibt und geben wird. Und zur Beruhigung - in Schweden (die ja laut Kurz alles falsch machten) liegt die Sterblichkeit seit Jahresbeginn je 100.000 Einwohner im Vergleich zu Österreich konstant und immer noch unter dem Wert von Österreich - bzw. sieht man im Chart der Statistik Schweden sehr deutlich, dass die Todeszahlen (allgemein) seit Mai im steilen Sinkflug sind und damit massiv unter dem langjährigen Schnitt liegen ( https://www.scb.se/BE0101-en - Excel-Tabelle herunterladen) – ich erlaube mir mal den Blick in die Kristallkugel: Wenn nicht bis Ende 2020 in Stockholm ansatzlos ein Vulkan mit massiven Erdbeben ausbricht, wird Schweden für 2020 KEINE Übersterblichkeit zum langjährigen Schnitt aufweisen (wie wohl auch fast alle anderen Staaten Europas) – womit Univ. Prof. Dr. Püschel und seine Erkenntnisse aus den Obduktionen bestätigt wären, dass nämlich Covid bei fast allen Verstorbenen ein zeitliches Vorverlegen des ohnehin für 2020 wegen massiver Vorerkrankungen bzw. eines massiv beeinträchtigten Allgemeinzustands (vor Corona) erwartbaren Todes herbeiführte. Eine Erkenntnis, die auch insofern ins Bild passt, als überall in Europa nach Abklingen der Grippewelle die Todeszahlen und auch jene der notwendigen Hospitalisierungen massiv nach unten gingen Und dann noch ein Wort zum „Experten“ Niki Popper – gerade letzte Woche wurde eine Studie eines anderen Universitätsinstituts zur Ausbreitung im Frühjahr 2020 bekannt, die zu deutlich anderen Ergebnissen kam und deren Simulation die Realität fast deckungsgleich abbildet und die von Popper im März vorgelegten Horrorentwicklungen ad absurdum führt – auch für Popper gilt das alte Sprichwort: Si tacuisses – philosophus mansisses! Oder anders gefragt – sollte etwa auch Popper dem Diktum von Gutachtern unterliegen, wonach die erste Frage des Gutachters bei einem beauftragten Gutachten lautet: „Was soll rauskommen?“ – und die kurze Antwort darauf wäre wohl: „Zweckdienliches“ ….. „honi soit qui mal y pense“

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