Skipass öffnet Tor zur Après-Ski-Bar im Zillertal

Ein Zeller Lokalbetreiber setzt beim Contact Tracing auf das Skidata-System. Feratel geht mit einem „Gastro-QR-Code“ für jeden Gast ins Rennen.

So wird Après-Ski heuer aufgrund von Covid-19-Beschränkungen nicht mehr möglich sein.
© Dähling

Von Angela Dähling

Zell am Ziller – Alles andere als cool blicken die meisten Après-Ski-Barbetreiber dem Winter entgegen. Auch Ferdinand Lechner von der Krocha Alm in Zell schwitzt seit Monaten ob der Ungewissheit, unter welchen Bedingungen und mit welchen Auflagen ab Dezember das Après-Ski-Geschäft wieder starten darf. „Kürzlich gab es mit meinen Branchen-Kollegen im Zillertal eine Besprechung zur Situation. Eine Schließung würde das Problem nur in die Hütten und andere Gastronomiebetriebe verlagern“, meint Lechner. „Aber wir wollen Unkenrufe, dass wir mit unserem Business die Corona-Superspreader sind, vermeiden“, sagt der Gastronom, der auch TVB-Obmann der Region Zillertal Arena ist. Keine Live-Musik, keine DJs, keine Stehplätze – mit Ideen, die diesbezüglich kursieren, kann sich nicht jeder anfreunden. „Einige werden dann gar nicht aufsperren“, meint Hotelier Erich Roscher von der Ice Bar in Mayrhofen. Er selbst wartet noch ab.

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