Hartberg muss bei EL-Quali-Premiere zu Piast Gliwice

Der TSV Hartberg bekommt es bei seiner Europacup-Premiere auswärts am 17. September mit dem polnischen Meisterschaftsdritten Piast Gliwice zu tun. Diese Paarung ergab die Auslosung der zweiten Qualifikations-Runde zur Europa League Montagmittag am UEFA-Sitz in Nyon. „Ein spannendes Los“, lautete die erste Reaktion von Hartberg-Präsidentin Brigitte Annerl in einer Club-Aussendung.

Die Entscheidung über den Aufstieg fällt aufgrund der Coronakrise in einem Match, womit auch Verlängerung und Elfmeterschießen möglich sind. Piast Gliwice hat in der ersten Runde mit einem 2:0-Auswärtssieg Dinamo Minsk ausgeschaltet. Der bisher größte Erfolg des Hartberg-Gegners war der polnische Meistertitel 2019. Im Europacup war für Gliwice bisher stets in der zweiten Quali-Runde Endstation.

„Wir freuen uns auf das Abenteuer Europa, das in Polen beginnt. Wir sind auf jeden Fall nicht in der Favoritenrolle und können ohne Druck in das eine Entscheidungsspiel gehen. In der Meistergruppe haben wir uns auswärts immer wieder in Höchstform präsentiert. Daran wollen wir auch in der Europa-League-Qualifikation anknüpfen und uns von unserer besten Seite präsentieren“, betonte Annerl.

Hartbergs Obmann und Sportdirektor Erich Korherr war „zufrieden mit dem Los. Es ist keine all zu weite Anreise, und nachdem keine Zuschauer erlaubt sind, müssen wir einem Heimspiel nicht nachtrauern. Wir freuen uns auf das Europacup-Premierenspiel und werden uns gut vorbereiten und in diesen 90 Minuten alles raushauen, dann ist alles möglich.“

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