Contact Tracing im Tiroler Wintertourismus: Gast entscheiden lassen

Auch in Mayrhofen wird überlegt, wie man unbeschwerten Urlaub und notwendige Covid-19-Maßnahmen unter einen Hut bringt.
© Dähling

Mayrhofen – „Die unklare Situation bezüglich der gesetzlichen Rahmenbedingungen sorgt für Chaos. Jeder versucht was auf die Beine zu stellen, aber viel Arbeit ist umsonst“, sagt der Mayrhofner TVB-Geschäftsführer Andreas Lackner hinsichtlich der kommenden Wintersaison. Den Verband im Fall von Corona-Infizierungen in die Pflicht zu nehmen, hält er für den falschen Weg. Er appelliert an die Eigenverantwortung eines jeden.

Der Tourismusverband arbeitet daran, über seine MyZillertal-App ein Contact Tracing zu ermöglichen. „Ich glaube aber nicht, dass es ein verpflichtendes Contact Tracing geben wird“, sagt Lackner. „Wenn Betriebe ihren QR-Code für den Gast zum Scannen mit dem Handy bereitstellen, kann dieser so seine Daten hinterlassen. Akzeptiert er die Cookies, muss er die Daten auch nicht immer wieder neu eingeben. So muss nicht jeder Kellner mit einem Scangerät unterwegs sein“, meint Lackner. In der TVB-Region Zillertal Arena arbeiten übrigens derzeit Gastronomen, Sporthandel, Skiverleih, Skischulen und Ärzte an einer gemeinsamen Strategie für den Winter, wie TVB-Obmann Ferdinand Lechner erklärt. (ad)

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