Neue Hindernisse für Kössens Skater

Engagierte Jugendliche fertigten mit Unterstützung von Profi Franz Wen ihre Skate-Elemente selber an.

Die Jugendlichen und Franz Wen freuten sich sichtlich über die Fertigstellung der Skate-Elemente.
© Tagliani

Von Michael Mader

Kössen – Wheely pads, Bank, Pyramide, Ollie-Box – so heißen die neuen Obstacles, also die Hindernisse bzw. Skate-Elemente, die seit Neuestem den Skaterpark in Kössen zieren.

Allesamt eine Eigenleistung engagierter Kössener Jugendlicher unter großartiger, ehrenamtlicher Unterstützung des Saalfelders Franz Wen. „Franz Wen war früher in der Skateszene unterwegs und hat uns angeboten, unsere Kids beim Ausbau des Skateparks zu unterstützen“, erklärt Jugendbetreuerin Nicole Mayr, die den Einsatz von Wen in den höchsten Tönen lobt.

Schon länger brachten die Jugendlichen an, dass die meisten Elemente am Skatepark für geübte Fahrer ausgelegt sind. Anfänger würden bislang kaum Möglichkeiten finden, die Anlage zu nutzen. So entstand der Plan, den Skatepark über drei Jahre hinweg auszubauen und entsprechend zu adaptieren. Im Vorjahr wurde bereits eifrig geplant, im Mai diesen Jahres startete nun die Umsetzung. „Wen organisierte das Material und das Werkzeug, die Gemeinde übernahm die Materialkosten“, weiß Mayr.

Der Einsatz der Jugendlichen beim Bau der neuen Elemente war groß. Sogar einige Nicht-Skater halfen mit. Daneben entstanden aus gespendeten Paletten verschiedene Sitzmöglichkeiten. Mitte Juli erfolgte schließlich die Abnahme der neuen Obstacles durch den TÜV.

TT-ePaper gratis testen und eine von fünf Snow Cards Tirol gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt mitmachen
TT ePaper

„Es ist bereits jetzt zu bemerken, dass mehr junge Skater vertreten sind, was uns alle sehr freut“, meint Mayr, die bereits an die Zukunft denkt: „Im kommenden Jahr wollen wir weiter bauen. Dann ist auch eine eigene Bikebox für Biker angedacht.“ Das Jugendzentrum ist für jede Hilfe dankbar, sei es materiell, finanziell oder durch Mitarbeit. Mayr: „Auch sind wir weiterhin auf der Suche nach Paletten. Wenn jemand welche übrig hat, freuen wir uns sehr darüber.“

Für den perfekten Fahrspaß und jede Menge Tipps sorgte heuer bereits ein eigener dreitägiger Skate-Workshop im Rahmen des SommerKiks.


Kommentieren


Schlagworte