Kulinarik auf der Alm, Teil 7: Eine Scheibe Natur zum Abschneiden im Jamtal

Die Landschaftsidylle des Jamtals bei Galtür hat Familie Wurm bei der Bewirtschaftung der Scheibenalm auf über 1800 m voll inhaliert, es gibt fast ausschließlich Selbstgemachtes. Doch nicht nur das Kuchen- und Käseangebot lädt den Gast zum Verweilen ein.

Die Scheibenalm liegt idyllisch im Naturjuwel Jamtal, welches der gleichnamige Gletscher abschließt.
© Thomas Boehm / TT

Von Susann Frank

Die stürmische Begrüßung ist in dieser naturbelassenen Gegend von Weitem zu hören. Bellend läuft Hündin Laura den ersten Besuchern des Tages auf der Scheibenalm im Jamtal entgegen. Der wild wedelnde Schwanz zeugt von Freude. „Laura tut nichts“, ruft ein Bursche aus dem Hühner-Gehege, während er zwölf Hennen füttert. „Ich bin der Jakob und schon seit fünf Uhr auf“, stellt er sich mit Stolz in der Stimme vor. Danach verschwindet er im Stall. Dort erhält der 18 Monate alte Stier, den der Bub seit der Geburt kennt, nach getaner Arbeit seine Streicheleinheiten. „Löwi“ genießt das sichtlich, er legt sogar seinen Kopf auf Jakobs Schoß.

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