„Flo‘s Jazz Casino“: Erls „jazziges Gesicht“

„Flo‘s Jazz Casino“ sorgte auch im Festspielhaus in Erl mit heimischen Szenegrößen für eine musikalische Punktlandung.

Genossen den Abend (v. l.).: Landesmusikdirektor Helmut Schmid, Robert Sölkner, Flo Hupfauf, Sara De Blue, Jack Marsina, Flo Baumgartner und Florian Bramböck.
© Wolfgang Alberty

Von Hubert Trenkwalder

Erl — Dass man auch in schwierigen Corona-Zeiten mit einem breiten musikalischen Angebot die Ränge füllen kann, hat das bislang im Schwerpunkt Klassik orientierte Festspielhaus in Erl bewiesen. Am 29.8. gastierte als erste Tiroler Jazz-Formation Flo's Jazz Casino mit Sara De Blue & Jack Marsina im ausverkauften großen Saal, und das unter Einhaltung aller Corona-bedingten Maßnahmen.

„Klänge dieser Art waren ein musikhistorisches Novum im Tiroler Festspielhaus", erklärt ein schmunzelnder Bandleader Flo Baumgartner, der sich mit seinen musikalischen Mitstreitern über minutenlangen Applaus und „Standing Ovations" nach mehreren Zugaben freuen durfte.

Ausnahmekünstlerin Sara De Blue (bekannt u. a. aus The Voice of Germany, Eurovision Song Contest Pre Selections, ORF-All-Star-Band) verzauberte das Publikum mit ihrer wundervollen Stimme. Der charmant- stimmgewaltige Tiroler Jack Marsina, welcher insbesondere im „Italo-Style" bereits zu den erfolgreichsten „Croonern" in Österreich zählt, begeisterte auch mit seinen virtuosen Trompeten-Soli.

Und rund um Flo's Jazz Casino präsentierten sich zum Drüberstreuen absolute Aushängeschilder der heimischen Instrumentalszene, etwa Florian Bramböck (Saxophon), Robert Sölkner (Piano), Florian Hupfauf (Bass) und eben Flo Baumgartner selbst an den Drums.

TT-ePaper gratis testen und eine von fünf Snow Cards Tirol gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt mitmachen
TT ePaper

„Es war in einem für Jazzmusiker ungewohnten, aber sehr stimmungsvollen Ambiente ein absolut genialer Abend", resümierte Flo Baumgartner. Und vielfach vernahm man aus dem Publikum den Wunsch, dass es zu einer Fortsetzung derartiger Abende auch im nächsten Jahr im Festspielhaus kommen möge. Chapeau!


Kommentieren


Schlagworte