Grundstücke in Kitzbühel verschenkt: Bebauungsfristen gesetzlich ausgehebelt

Durch Möglichkeiten im Grundverkehrsgesetz erlischt Bebauungsfrist. So auch bei einem prominenten Kitzbüheler.

Werden Grundstücke innerhalb der Familie verkauft bzw. verschenkt, gibt es keine Frist mehr für die Bebauung. Davon wird in Tirol reichlich Gebrauch gemacht, auch in Kitzbühel.
© Angerer

Von Peter Nindler

Innsbruck – Wie kann Bauland in Tirol mobilisiert werden? Darüber ist in den vergangenen Tagen eine intensive Diskussion entbrannt. Es geht vor allem um die 3000 Hektar Bauland, die unbebaut brachliegen. Bei Neuwidmungen wurde die Bebauungsfrist innerhalb von zehn Jahren eingeführt. Dies­e Vorgangsweise schlagen jetzt Wirtschaftskammerpräsident Christoph Walser (VP), ÖVP-Wohnbaulandesrätin Beate Palfrader sowie Grüne und SPÖ für bestehende Baulandflächen ebenfalls vor. Walser kann sich bei Nichtbebauung sogar eine Rückwidmung vorstellen.

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