Audi frischt sein kleinstes Sport Utility Vehicle auf

Deutlich frischere Optik, innovative Fahrerassistenzsysteme und modernere Aggregate prägen den überarbeiteten Q2.

Noch in diesem Monat will Audi mit dem Vorverkauf des facegelifteten Q2 beginnen.
© AUDI AG

Salzburg – Stilveränderungen bringen ein Größenwachstum mit sich: Der Audi Q2 verändert sich, zwar nicht dramatisch, aber immerhin. Die Designer haben sich beispielsweise um den Kühlergrill, die Frontscheinwerfer und auch die Heckgestaltung gekümmert. Das bringt dem subkompakten Sport Utility Vehicle ein paar Millimeter an Länge ein und so weist das künftige Datenblatt eine Ausdehnung von 4,21 Metern aus. An der Breite (1,79 m) und an der Höhe (1,54 m) gab es jedoch laut Audi nichts zu rütteln. Im Gegensatz zur Technik.

Hier dürfen sich künftige Q2-Eigner darüber freuen, dass ihr Fahrzeug bereits ab Werk mit Voll-LED-Leuchten bestückt sein wird. Gegen Aufpreis gibt es eine noch innovativere Variante, die Audi aus höheren Baureihen entlehnt, nämlich die Matrix-LED-Scheinwerfer. Zwischen die Leuchtkörper drängt sich der neu kreierte Kühlergrill, der nun etwas flacher gezeichnet ist und damit dem Q2 mehr Breitenwirkung verschafft. Bei bestimmten Ausstattungslinien – Advanced und S line – gibt es zwischen dem Kühlergrill und der Motorhaube schmale Schlitze. Auch diesen Effekt übernimmt der Q2 von anderen Modellen der Vier-Ringe-Marke.

Um beim Äußeren zu bleiben: Audi bietet den adaptierten Q2 mit fünf neuen Lackierungen an, Premiere beim Hersteller hat der Ton Apfelgrün, dazu gibt es für das Sport Utility Vehicle Manhattangrau, Navarrablau, Pfeilgrau und Turboblau. Die Blades auf der C-Säule sind für gewöhnlich in Wagenfarbe gehalten oder abhängig von der Ausstattungslinie in Schwarz, Grau oder Silber ausgeführt.

Weiterhin Verbrenner

Innen findet das neue Microfasermaterial Dinamica Verwendung – es ersetzt Alcantara. Alle Bezüge und Farben werden in acht Paketen zusammengefasst. Ab Werk fährt der Q2 mit analogen Instrumenten, auf Wunsch gibt es aber auch ein digitales Kombiinstrument mit einer Diagonale von 12,3 Zoll.

Was die Triebwerke anbelangt, setzt der Q2 auch in der nächsten Zeit auf reine Verbrennungsmotoren. Den Anfang markiert ein 150 PS starker 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner, der 250 Newtonmeter maximales Drehmoment entwickelt und bei Bedarf zwei Zylinder abschalten kann, um den Verbrauch zu reduzieren.

Bis zum Jahresende will Audi das Motorenprogramm um zwei weitere Benziner und zwei Diesel anreichern – wobei die Selbstzünder mit einer so genannten Twindosing-Technik bestückt sein werden, einer zweistufigen Abgasnachbehandlung zur Reduktion von Stickstoffoxiden. (hösch)


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