Lebenslang und Einweisung nach Mord an Ehefrau und Kindern

Ein 32-Jähriger ist am Dienstag in Wiener Neustadt wegen dreifachen Mordes nicht rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Außerdem wurde der österreichische Staatsbürger mit türkischen Wurzeln in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen. Er soll im Oktober 2019 in Kottingbrunn (Bezirk Baden) zunächst seine Ehefrau und dann seine beiden Kinder getötet haben.

Die Hauptfragen nach Mord wurden von allen acht Geschworenen bejaht. Bei der Strafbemessung wurden das Geständnis und die Unbescholtenheit als mildernd gewertet. Als erschwerend wurden nach Angaben der vorsitzenden Richterin das Zusammentreffen von drei Verbrechen, die Verübung der Gewalttat gegenüber Kindern und der Ehefrau sowie das Verwenden einer Waffe erachtet.


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