Nehammer im TT-Talk: „Wien ist ewiges Kampfgebiet für einen Volksparteiler“

Innenminister Nehammer erkennt keinen Dissens mit der grünen Justizministerin – und er will auch keinen Konflikt zwischen Gesundheitsminister Anschober und Kanzler Kurz ausmachen.

ÖVP-Innenminister Karl Nehammer verteidigt den Kurs der ÖVP in der Migrationsfrage.
© Pfarrhofer

Wien – Er kann leutselig agieren, versucht auch mit Witz zu punkten, wenn er es für angebracht hält. Aber Karl Nehammer ist einer, der immer vorsichtig ist, wenn es darum geht, auch einmal heikle oder unerwartete Fragen zu beantworten. Und er ist Profi genug, Antworten routiniert dorthin zu lenken, wo der Fragesteller ihn eigentlich gar nicht haben wollte.

Der ÖVP-Innenminister kennt das politische Handwerk von allen Seiten. Er war bei der Politischen Akademie als Trainer für strategische Kommunikation tätig, im Jänner 2018, also noch am Beginn der Koalition zwischen der türkischen ÖVP und den Freiheitlichen, leitete der frühere ÖAAB-Generalsekretär das Parteimanagement – jetzt ist er Innenminister.

Trotz eines engen Terminkalenders, stellte er sich ausgiebig im Talk der Tiroler Tageszeitung (im Hotel „The Ritz Carlton“) den Fragen von TT-Chefredakteur Alois Vahrner und des langjährigen früheren ÖVP-Politikers Andreas Khol. Leutselig, mit Witz, aber eben vorsichtig genug.

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