Wegen fehlender 50-Meter-Halle: Innsbrucker Bucher wechselt nach Linz

Simon Bucher ist der nunmehr zehnte Schwimmer, der Tirol wegen einer fehlenden 50-m-Halle verlässt. Ende August erst hatte Luis Kurz ins Bundesleistungszentrum Südstadt (NÖ) gewechselt.

Ab sofort für den ASV Linz am Start: Schwimmer Simon Bucher.
© gepa

Innsbruck, Linz – Tirols Schwimmszene verliert einen weiteren ihrer Besten: Simon Bucher wechselt nach Linz. Der Innsbrucker zieht die besseren Bedingungen in Oberösterreich seiner Heimat vor. „Ich habe mich kurzfristig dazu entschieden. Das Umfeld dort ist einfach optimal“, sagt der Fünfte der Jugend-EM 2018, dreifache Einzel-Staatsmeister und österreichische Juniorenrekordhalter. „Mir blutet das Herz. Es ist, als ob ein Familienmitglied wegzieht“, gesteht Anna Senn, seine ehemalige Nachwuchstrainerin beim TWV Innsbruck, „aber ich kann die Entscheidung verstehen.“

Bucher ist der nunmehr zehnte Schwimmer, der Tirol wegen einer fehlenden 50-m-Halle verlässt. Ende August erst hatte der SCI-Aktive Luis Kurz ins Bundesleistungszentrum Südstadt (NÖ) gewechselt. Aus demselben Grund. „Die 50er-Halle ist das entscheidende Kriterium“, erklärt Bucher. Im Gegensatz zu Kurz muss er aber seinen Verein verlassen und startet ab heute für den ASV Linz, Ansonsten dürfte er nicht im LZ OÖ trainieren. „Leider. Ich verdanke dem TWV aber alles“, bedauert Bucher.

Der 20-Jährige, der nach dem Rückzug von Wolf Grünzweig (Nachwuchs) unter Florian Zimmermann und Matthias Knapp schwamm, heuert bei Marco Wolf an. Dort, wo auch Bernhard Reitshammer (ebenfalls Ex-TWV) trainiert. Buchers Ziel: „Limits schwimmen, da wartet ja einiges.“ 2021 zum Beispiel EM und Olympia. (sab)

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