Bahn- oder Busshuttle soll Reuttener Skisaison retten

Beim TVB Naturparkregion Reutte läuten schon jetzt die Alarmglocken: Die Reuttener Seilbahnen könnten im Winter immer noch stillstehen.

Wintersportler aus dem Raum Reutte könnten bald mit Bussen oder der Außerfernbahn täglich kostenlos in die benachbarte Zugspitz-Arena gebracht werden.
© Böhm Thomas

Von Helmut Mittermayr

Reutte, Höfen – Die Causa prima im Reuttener Talkessel ist seit Wochen die Zukunft der Reuttener Seilbahnen. Kein Tag vergeht, an dem die sich hinziehenden Verkaufsverhandlungen zwischen Bahnenchef Peter Gerber und einer Unterländer Unternehmensgruppe nicht Gesprächsthema sind. Auch das Bedauern über den Stillstand der Bahn im heurigen Sommer ist allgegenwärtig. Nach dem Ansturm vor allem deutscher Sommergäste auf Tirol machten die Aufstiegshilfen samt nachgelagerter Gastronomie und Beherbergern überall blendende Umsätze, nur im Raum Reutte waren die Gondeln ausgehängt. Den Seilbahnen am Hahnenkamm war vom Verkehrsministerium wegen eines fehlenden Betriebsleiters die Betriebspflicht erlassen worden. Gerade Hütten in Bahnnähe waren davon schwer getroffen.

Verkauf hin, Verkauf her – Touristiker werden langsam unruhig, was sie bei Gästeanfragen zur Wintersaison sagen sollen. Auch Einheimische wissen nicht, ob bei einem Kauf der Tirol-Regio-Card der Hausberg Hahnenkamm dabei sein wird oder nicht. Tourismusverbands­obmann Hermann Ruepp will für die Wintersaison jedenfalls gewappnet sein, falls Gerber die Bahn nicht veräußert, sie aber, wie angekündigt, weiter geschlossen hält.

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