Reisebüro in Reutte: Von Aufhören ist keine Rede

Raffi Schrettl gibt im Kampf um ihr Unternehmen nicht auf.
© Mittermayr

Reutte – Erstaunt ist Raffaela Schrettl über das vielfältige Feedback, das sie zu einem TT-Artikel über die wirtschaftliche Situation ihres Reisestudios Schrettl in Reutte erhalten hat. Während eine Seite ihren Quichotte-gleichen Kampf in Corona-Zeiten würdigt, ist anderen ein Datum ins Auge gesprungen, das sie sich als Zeitpunkt für eine Evaluierung der Situation vorgenommen hatte.

Die Unternehmerin: „Keineswegs werden wir zusperren, sondern ganz im Gegenteil alles unternehmen, um den inzwischen 31 Jahre alten Familienbetrieb durch diese schwierigen Corona-Zeiten zu bringen, in denen alle Reisebüros gebeutelt werden.“ Ganz sicher stehe auch kein Konkurs im Raum – dies müsse sie ganz deutlich sagen. Fixkosten und Mitarbei­terlöhne seien durch den Staat ja gedeckt. Die Kunden könnten unbesorgt bei ihr buchen.

Und auf neue Buchungen hofft Schrettl wirklich. Die meiste Arbeit bereiten derzeit Stornierungen, viele Kunden sind durch das Virus verunsichert. Die Vilserin weist auf Reiseziele im Nahbereich hin, die gefahrlos besucht werden könnten. Aber auch Kunden, die gerade mit dem Flugzeug aus Griechenland zurückkehren würden, seien restlos begeistert. (hm)

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