Sogar der Wrangler ist bereit für den E-Motor

Plug-in-Hybrid mit 375 PS Systemleistung kommt Anfang nächsten Jahres auf den Markt.

Der Wrangler 4xe startet 2021, der Wagoneer (rechts) gilt noch als Concept Car.
© Jeep

Wien – Jeep hat im Sommer zwei 4xe-Modelle – Plug-in-Hybridvarianten des Compass und des Renegade – eingeführt, in Bälde erfolgt der nächste Schritt in Sachen alternative Antriebe: Nach Jahreswechsel will die US-Geländewagenmarke ihre Ikone, den Wrangler, elektrifizieren. Der Wrangler 4xe fährt als Plug-in-Hybrid mit einem Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner und zwei Elektromotoren vor, die eine Systemleistung von 375 PS erzielen sollen. Rein elektrisch bewegt sich das Modell nach Angaben des US-Herstellers bis zu 40 Kilometer weit – dank eines verbauten Lithium-Ionen-Akkus, der über einen Energiegehalt von 17 Kilowattstunden verfügt. Nicht ganz unwesentlich für das Schwergewicht ist das maximale Drehmoment, zumal der Wrangler 4xe auch im Gelände stets manövrierfähig sein sollte: 637 Newtonmeter sind es maximal. Folgende Versionen sind für den Verkauf gedacht: 4xe, Sahara 4xe und Rubicon 4xe. Die beiden ersten Ausstattungsvarianten sind mit einem automatischen 4x4-Antrieb sowie einem Untersetzungsgetriebe verbunden, der Rubicon arbeitet mit einem Rock-Trac-4x4-System mit größerer Untersetzung und Vorder- sowie Hinterachssperren.

Noch nicht marktreif ist dagegen der Wagoneer, der derzeit noch als Concept Car geführt wird – mit einem abgeleiteten Serienfahrzeug spekuliert Jeep demnächst aber doch. (hösch)


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