Rollende Landstraße: Streit über Grenzen, Italienische Frächter sauer

EU-Subventionen, aber keine billigeren Preise: ÖBB stehen in Kritik aus Südtirol. Kapazitätsausbau heikel.

Auch die Rollende Landstraße hat mit den Corona-Folgen zu kämpfen. Das Frachtvolumen ging freilich schon zuvor zurück.Foto:
© Manfred Mitterwachauer

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck, Bozen –In Bozen ist man sauer. Zur Abwechslung einmal nicht auf die Tiroler Verkehrspolitik, sondern auf die ÖBB-Tochter, die Rail Cargo. Über sie wird die Rollende Landstraß­e (RoLa) abgewickelt. Davon spricht man, wenn Lkw auf der Schiene huckepack genommen werden. Dass die EU-Fördergelder für die RoLa zuletzt um 205 Millionen Euro angehoben wurden, die TT berichtete, ärgert nicht nur die Handelskammer Bozen, sondern auch die Frächtervereinigung Anita. In Südtirol hatte man sich damit nämlich auch eine Senkung der RoLa-Preise sowie ein attraktiveres Angebot erhofft, wie es vor Tagen in einer Aussendung hieß. Mitnichten sei aber passiert, kritisierten damals Handelskammerpräsident Michl Ebner sowie der Präsident der Frächtervereinigung Anit­a, Thomas Baumgartner. Darübe­r hinaus schüttelt man in Südtirol den Kopf über den RoLa-Fokus auf die Strecke Wörgl-Brenner und weniger auf jene von Wörgl-Trient bzw. sogar eine Reaktivierung von Regensburg-Trient.

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