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23.000 Erwachsene mit Behinderung in Tirol bekommen ein Taschengeld

Eine Anerkennung von 20 bis 140 Euro im Monat erhalten Menschen mit Behinderung in einer geschützten Arbeitswelt. Das soll sich ändern.

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Dominik serviert im Dorfcafé in Schwaz. Die Lebenshilfe könnte die Lohnkosten für 1000 Klienten nicht zahlen.
© Thomas Böhm

Innsbruck – „Gehalt statt Taschengeld ist die längst überfällige Basis für weitere inklusive Schritte“, sagt der Geschäftsführer der Lebenshilfe Tirol, Georg Willeit. An die 23.000 Menschen mit Behinderung arbeiten österreichweit in Einrichtungen der Behindertenhilfe. Für ihre Tätigkeit bekommen sie monatlich zwischen 20 und 140 Euro. Die Tätigkeit ist nicht als Erwerbsarbeit eingestuft. Deshalb entsteht kein Anspruch auf eine eigene Alters-pension, krankenversichert sind die Menschen mit Behinderung auch nicht. Das müsse sich ändern, meint Willeit.


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