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Sommer-Minus in Tirol wird kleiner, Stornos wegen Warnungen

Die Sommersaison kam im August besser in Schwung, nun gibt es wegen der Reisewarnungen wieder Unsicherheit bei Gästen und Touristikern.

Tolle Landschaft, aber Fragezeichen im Tiroler Tourismus um den weiteren Saisonverlauf im Herbst und dann vor allem im Winter.
© Vanessa Rachlé / TT

Innsbruck, Wien – Nach dem durch den Lockdown verursachten Totalausfall im Mai und dem noch verhalten angelaufenen Juni war die Sommersaison in Tirol zuletzt zunehmend besser gelaufen. Der August brachte „nur“ noch ein Gäste-Minus um 13,5 Prozent auf 1,3 Millionen, die Zahl der Nächtigungen ging wegen der längeren Aufenthaltsdauer „nur“ um 7,4 Prozent auf 5,62 Millionen zurück. In Summe liegt das Minus bei noch 29,1 Prozent auf 11,7 Millionen Nächtigungen.

Die Hoffnung auf einen goldenen Tourismus-Herbst und dann vor allem die Wintersaison, für die es noch bescheidene Buchungszahlen gibt, wurde zuletzt freilich fragiler: Seit gestern ist die Reisewarnung der niederländischen Regierung für Innsbruck und Wien in Kraft – eine Hiobsbotschaft für den Tourismus. Nach Deutschland sind die Niederlande der zweitwichtigste Quellmarkt für den Tiroler Wintertourismus. Im Tourismusjahr 2018/19 entfiel die Hälfte der niederländischen Übernachtungen in Österreich auf Tirol.

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