Trotz Corona-Krise: Tiroler meist zufrieden mit Wohnsituation

Der Wunsch nach einem Eigenheim ist gestiegen.
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Innsbruck – Die Corona-Krise hatte bisher keine Auswirkungen auf die Zufriedenheit der TirolerInnen mit der aktuellen Wohnsituation. Die aktuelle Umfrage von IMAS International im Auftrag der Erste Bank und Sparkassen, die in zwei Wellen – einmal im Februar vor der Corona-Krise und einmal im Juni mitten in der Pandemie – die Wohnsituation der TirolerInnen abgefragt hat, zeigt, dass fast drei Viertel (72 Prozent) der TirolerInnen „sehr zufrieden“ und 17 Prozent „zufrieden“ mit ihrer Wohnsituation sind. Nur zehn Prozent sind aktuell wenig oder gar nicht zufrieden damit, in welchen Umständen sie leben.

Damit liegt die Zufriedenheit mit der Wohnsituation der Tiroler über dem Österreichschnitt. Österreichweit sind mit 66 Prozent zwei Drittel zufrieden mit ihrer Wohnsituation.

In Tirol liegt der Anteil jener, die im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung wohnen, ebenfalls höher als im österreichischen Durchschnitt. 70 Prozent der Tiroler lebt demnach im Eigentum, 30 Prozent zur Miete. In Gesamt-Österreich leben 40 Prozent zur Miete und 60 Prozent im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung.

„Die Ergebnisse vor und nach der Pandemie sind quasi deckungsgleich in diesem Punkt. Allerdings steigt durch das vermehrte Zuhausebleiben der Wunsch zu renovieren“, sagt Tispa-Chef Hand Unterdorfer. Zugleich sei der Wunsch nach einem Eigenheim in der Corona-Krise in Tirol um 10 Prozent gestiegen. (TT)

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