Regierungsbüros getestet: Vorerst kein Corona-Cluster im Landhaus

Nach dem positiven Ergebnis von Tirols Landesamtsdirektor Forster hieß es gestern für die Regierungsbüros ab zum Testen.

Der Krisenstab ist weiter voll einsatzfähig, Landesamtsdirektor Herbert Forster (3. v. l.) ist in Quarantäne.
© Land Tirol/Sax

Innsbruck – Nachdem es in der Vorwoche zwei Corona-Fälle in seinem Büro gegeben hat – u. a. seine Stellvertreterin –, wurde Landesamtsdirektor Herbert Forster in den vergangenen Tagen mehrmals getestet. Bei der Regierungsklausur war er vorsorglich nicht dabei, Dienstagabend wurde Forster dann nach einer neuerlichen Routineuntersuchung mit einem positiven Testergebnis konfrontiert. Auch seine Ehefrau ist infiziert.

Bereits am Dienstag wurden – wie vorgesehen – Mitglieder der Regierung getestet, teilweise auch ihre Mitarbeiter. Die Ergebnisse waren alle negativ, am Mittwoch hieß es dann für die restliche Regierungsmannschaft ab zum Test. Laut Angaben des Landes kann vorerst Entwarnung gegeben werden. Ein Landhaus-Cluster hat sich bisher nicht gebildet.

Der Landesamtsdirektor weist keine Symptome auf und bleibt während seiner zehntägigen Quarantäne in durchgängigem telefonischen Kontakt mit dem Einsatzstab bzw. wird auch per Videokonferenz an Sitzungen teilnehmen. Der Einsatzstab des Landes bleibe voll funktionstüchtig, heißt es. Zugleich wird darauf verwiesen, dass im Dienstbetrieb die Abstandsregelungen penibel eingehalten werden.

Ausgeweitet hat sich indessen der Cluster rund um ein Innsbrucker Nachtlokal. 70 positive Testergebnisse stehen damit im Zusammenhang. Nach einem öffentlichen Aufruf wurde die Betriebsstätte vorübergehend geschlossen. (TT, pn)


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