Alte Rotbuche in Schwaz wird doch gefällt

Die Rotbuche ist ein Blickfang. Laut Baumgutachten ist sie krank. Der Bauträger WE will sie daher fällen.
© Dähling

Schwaz – Die Tage der schönen alten Rotbuche am Eingang zum Schwazer Seniorenheim Weidachhof sind gezählt. Wie Walter Soier, Geschäftsführer des gemeinnützigen Wohnbauträgers Wohnungseigentum (WE), des Bauträgers des Seniorenheim-Neubaus, mitteilt, sei die Buche laut Baumgutachter krank. „Das Gutachten kann man bei uns anschauen. Der Baum ist zu alt, Äste sind morsch.“ Man werde aber 5400 m² Fläche beim Heim nach dessen Neuerrichtung als öffentlichen Park zugänglich machen und engagiere hierfür einen Landschaftsplaner aus Wien.

Welche Obstbäume erhalten bleiben, ob etwa ein Brunnen oder Pavillon in den Park komme, das entscheide sich alles noch. Für GR Viktoria Gruber (Grüne) ist es eine Frage des Willens und des Geldes, ob man die Rotbuche erhält. „Mir hat der Gutachter gesagt, der Baum habe eine kleine Faulstelle, die Wurzeln seien aber gesund. Man müsste die Krone während der Bauarbeiten sichern“, sagt sie. Nachsatz: „Bei einem Riss in der Fassade würde man auch nicht gleich das Haus abreißen.“

Die Abbrucharbeiten des alten Heimes starten übrigens am 5. Oktober, bis dahin darf die Feuerwehr laut Soier das Gebäude für Übungen nutzen. Der Abbruch soll vor Weihnachten beendet sein. Soier: „Die Anrainer werden von uns dazu noch schriftlich informiert.“ (ad)

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