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Urne entfernt, Totenruhe gestört: 21-Jährige und 25-Jähriger vor Gericht

Das Landesgericht in Innsbruck (Archivfoto).
© TT/Thomas Böhm

Von Reinhard Fellner

Innsbruck – Ein ganz und gar nicht alltägliches Delikt wurde gestern am Landesgericht verhandelt: die Störung der Totenruhe. Angeklagt war eine 21-Jährige und ein 25-Jähriger. Dieser hatte die junge Frau im Juli mit einem abgesondert verfolgten Burschen zum Grab deren bester Freundin ins Wipptal begleitet. Am Familiengrab des Mädchens entschloss sich das Trio dann, die Rückreise gemeinsam mit der Verstorbenen anzutreten. So wurden von den Burschen erst die Schrauben der Grabplatte geöffnet, um diese wegzuschieben. Die 21-Jährige entnahm darauf die Urne und brachte die Asche der Freundin zu sich nach Hause.

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