Exklusiv

Tourismusabgabe-Strafzahlungen: „In Corona-Zeiten eine Frechheit“

Etwa 1200 Tiroler Unternehmer mussten heuer zusätzlich zur Tourismusabgabe noch teils hohe Spesen bezahlen. Das Land Tirol zeigt sich unerbittlich und kommt der Forderung nach einem Erlass nicht nach.

Um kommentieren zu können, müssen Sie TT-Abonnent sein und sich mit Ihrem Benutzerkonto angemeldet haben. Hier geht es zur Anmeldung bzw. Erstregistrierung.
Anmelden
Andreas Seyrling • 21.09.2020 17:42
Ein Hotelier versucht seinen Gast im Urlaub alles nach seinen Wünschen zu erfüllen, um ihn zufrieden zu stellen. Anders ist es jedoch im Büro des Dr. Gerhard Föger. Wer seinen Bescheid nicht bekommen hat, erhält weder auf dem Postweg noch über ein normales e-mail eine Zweitschrift oder den vorläufigen Bescheid, wo man vielleicht eine Abgabe daraus ablesen kann. Auch der Steuerberater, der Finanz Online schon für den Klienten benützt , kann das Schriftstück aus komischen Buchstaben und Zahlen das eher aussieht wie ein Spam, weder lesen noch darauf zugreifen. Man merkt, dass im Moment keine Wahlen anstehen, sonst würde man sich mehr um die zahlenden Bürger kümmern und sie nicht von oben her mit Gerichtsverfahren eindecken. Vielleicht könnte man einmal eine Diskussion anregen um die Landesfremdenverkehrs(steuer)abgabe anders zu regeln oder abzuschaffen.
Bernhard Winklehner • 21.09.2020 08:40
Tja, wenn die Anmeldung zum Postfach beim Unternehmesserviceportal mit der A-Trust Handy App funktionieren würde, dann könnte man ja nachsehen ob irgend eine Behörde einem Rechungen geschickt hat. Aber das Einloggen ins Unternehmesserviceportal funktioniert leider fast nie. Also können Behörden ihre Schriftstücke an mich ja genauso im Südburgenland hinter ein Gebüsch legen und gleich den Gerichtsvollzieher schicken, der dann die Rolle des Postboten aus früheren Tagen einnimmt. Danke an die österreichische Bundesverwaltung.

Allgemeine Posting-Regeln

Wer hier postet muss die allgemeinen Gesetze und Rechtsvorschriften einhalten.

Mehr lesen