Im Sommer kamen wieder mehr Besucher in den Alpenzoo

Anders als in vielen anderen Branchen konnten die Tiroler den Wegfall vieler Touristen und dadurch fehlende Besucher im Innsbrucker Alpenzoo locker kompensieren.

Auf Du und Du mit Bären und anderen tierischen Bewohnern: Die Tiroler konnten fehlende Touristen im Zoo ausgleichen.Foto: Rachlé
© Vanessa Rachlé / TT

Innsbruck – Anders als in vielen anderen Branchen konnten die Tiroler den Wegfall vieler Touristen und dadurch fehlende Besucher im Innsbrucker Alpenzoo locker kompensieren: Zählte man an der Kassa im Jahr 2019 von Juni bis Mitte September rund 74.000 Besucher, so sind es im Vergleichzeitraum heuer sogar knapp mehr gewesen, nämlich 74.100.

Nachdem auch der Alpenzoo mit einem fast neunwöchigen Lockdown im Frühjahr ein Minus einfahren musste, sei diese Entwicklung umso erfreulicher, sagt Alpenzoodirektor André Stadler: „Wir müssen uns bei den Tirolern wirklich bedanken, dass sie dem Alpenzoo so sehr die Stange gehalten haben, das hat uns gerettet.“ Man habe durch die Krise einen sechsstelligen Verlust einfahren müssen. Erfreulich sei auch, dass es in den letzten Monaten zu 60 neuen Tierpatenschaften gekommen sei.

Ein zweiter Lockdown wäre das Schlimmste – zum Glück kommen die Tiroler wieder.
André Stadler (Alpenzoodirektor Innsbruck)

Generell fällt rund die Hälfte der Besucher übers Jahr gesehen auf ausländische Touristen, viele davon besuchen Innsbruck als Stadttouristen. Dass Projekte – etwa die Eröffnung der „neuen“ Weiherburg – verschoben werden mussten, könne man nicht ändern. Anders als in anderen Zoos, wo begehbare Gehege zum Schutz der Tiere vor Corona weiträumig abgesperrt werden mussten, kommt es im Alpenzoo zu keinen Änderungen. Man brauche aber weiterhin dringend genug Besucher, denn „ein zweiter Lockdown wäre das Schlimmste“. (lipi)


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