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Ganz Italien hofft auf Hilfe für Giulia in Tiroler Spezialklinik Hochzirl

Welle der Solidarität: Beste Freundinnen starteten in Italien einen Aufruf, um Unfallopfer eine Behandlung in Tirol zu ermöglichen. Diese Woche wird Giulia in Hochzirl untersucht.

Am Schicksal dieser jungen Frau, die bei einem Verkehrsunfall neurologische Schäden erlitten hat, nimmt derzeit ganz Italien Anteil. Mit einer Initiative auf Facebook soll die Therapie der 23-jährigen Studentin Giulia Centonze in Hochzirl finanziert werden.
© Centonze

Von Michaela S. Paulmichl

Hochzirl, Montecchio – „Wir haben immer auf ein Wunder gehofft. Dass sich Giulia wieder erholen wird. Jetzt ist zumindest ein kleines Wunder passiert“, sagt Valentina, älteste Schwester von Giulia Centonze. Denn die Reaktionen auf einen Facebook-Aufruf für die Finanzierung eines Aufenthalts im Krankenhaus Hochzirl waren überwältigend, niemand hatte damit gerechnet. Zeitungen und Fernsehsender berichteten über die Initiative und über die „clinica a Innsbruck“, in der der jungen Frau, die sich laut Aussagen italienischer Ärzte in einem „minimalbewussten Zustand“ befindet, vermutlich geholfen werden könnte. Die Geschichte rührte Millionen Menschen, aus ganz Italien trafen Spenden ein. In Restaurants fanden Benefiz-Abende statt. Mehr als 200.000 Euro wurden bereits gesammelt.

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