Kein signifikanter Anstieg bei häuslicher Gewalt

Die Coronakrise hat in Österreich zu keinem signifikanten Anstieg bei häuslicher Gewalt geführt. Die Annäherungs- und Betretungsverbote haben sich von 886 im Februar auf 1.081 im Lockdown-Monat April erhöht. Im Juli waren es 1.085, im August 1.055, im September bisher 507. Die Sorge, dass die Folgen der Pandemie Gewalt gegenüber Frauen und Kinder im häuslichen Bereich begünstigen könnte, habe sich nicht erfüllt, zeigte sich Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP) erleichtert.

Raab bewertete die Zahlen als „leichten Anstieg“, wobei „jeder Gewaltakt einer zu viel ist und in unserer Gesellschaft keinen Platz hat“. Insgesamt sei man hinsichtlich häuslicher Gewalt aber „gut durch die Krise gekommen“, konstatierte die Frauenministerin.


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