Ideen gesucht: Gaisberg in Kirchberg soll attraktiver werden

Der „Sportberg Gaisberg“ in Kirchberg soll attraktiver werden, die Gespräche laufen.

Auch Nachtskilauf ist am Gaisberg möglich. Nun soll an gemeinsamen Ideen für den Sportberg in Kirchberg gearbeitet werden.
© Angerer Harald

Von Harald Angerer

Kirchberg i. T. – Wo in den vergangenen Jahren ein Schneedepot am Gaisberg stand, ist heuer wieder Wiese. Für manche Kirchberger ein Indiz dafür, dass der Gaisberg für die Bergbahn Kitzbühel nicht mehr interessant ist. Die Bergbahn betreibt auf dem als „Sportberg“ bezeichneten Gaisberg einen Sessellift mit Piste und Rodelbahn. „In die Verlegenheit, ob wir das Depot machen oder nicht, kamen wir heuer aufgrund der Situation nicht“, begründet Bergbahn-Vorstand Anton Bodner.

Es sei nicht so, dass die Bergbahn kein Interesse mehr hätte. „Der Gaisberg hat eine große Bedeutung, nicht nur für Kirchberg. Zum Beispiel die Rodelbahn, sie ist ein sehr wichtiges Angebot für uns“, sagt Bodner. Deshalb wird hier auch im unteren Teil die Beschneiung verbessert. „Das ist ein erster Schritt zur Attraktivierung“, betont Bodner.

Derzeit würde überlegt, wohin es mit dem Gaisberg in Zukunft gehen soll. Deshalb ist auch noch nicht fix, ob es dort wieder ein Schneedepot geben wird. „Die bisherige Lösung war eine halbe Geschichte“, sagt Bodner. Es gelte nun zu evaluieren, welche Möglichkeiten es am Gaisberg gebe. Dazu laufen die Gespräche mit dem Tourismusverband und der Gemeinde, sie sind schon jetzt bei der Rodelbahn in einer gemeinsamen ARGE mit der Bergbahn.

„Das sind natürlich unsere ersten Ansprechpartner, mit denen wir am Tisch sitzen, aber es werden auch Ideen zum Beispiel vom Ski­club eingeholt“, schildert der Bergbahn-Vorstand. Der Skiclub betreibt am Gaisberg eine Rennstrecke, auf der auch alljährlich FIS-Rennen veranstaltet werden.


Kommentieren


Schlagworte