Ein Todesopfer bei Crash von Pkw mit Zug im Burgenland

In Eisenstadt sind am Mittwochvormittag an einem Bahnübergang ein Pkw und ein Zug zusammengestoßen. Nach ersten Informationen der Landessicherheitszentrale (LSZ) Burgenland kam dabei ein Mensch ums Leben. Eine weitere Person erlitt schwere Verletzungen. Details zum Hergang des Unfalls waren zunächst nicht bekannt. Ein Notarztwagen aus Eisenstadt sowie zwei Rettungswagen und der Notarzthubschrauber Christophorus 3 waren an Ort und Stelle im Einsatz.

Auch die Feuerwehren aus Eisenstadt und Kleinhöflein rückten zur Hilfeleistung aus. Nach Angaben der Feuerwehr wurde bei dem Unfall eine Person im Fahrzeug eingeklemmt.

Der Eisenstädter Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP) bekräftigte nach dem tödlichen Verkehrsunfall seine Forderung nach der Errichtung einer Schrankenanlage. Auf der mit einer Ampelanlage ausgestatteten Eisenbahnkreuzung in der Eisbachstraße war es zuletzt Ende Juni zu einem Unfall gekommen, bei dem es glücklicherweise keine Verletzten gab.

„Wie lange will die ÖBB hier noch zusehen? Dieser Bahnübergang ist lebensgefährlich. Die ÖBB muss hier endlich für mehr Verkehrssicherheit sorgen und diese Eisenbahnkreuzung dringend entschärfen. Hier darf es kein Unglück mehr geben“, stellte Steiner fest. Auch das Land Burgenland forderte der Stadtchef auf, tätig zu werden. Nach dem Vorfall im Juni hätten Land und ÖBB Verantwortlichkeiten hin und hergeschoben. Landesrat Heinrich Dorner (SPÖ) habe daraufhin eine umgehende Verkehrssicherheitsprüfung der Stelle angekündigt. „Die kommt für die Opfer dieses Unfalls bereits zu spät“, so der Bürgermeister.

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