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Letzter Mieterin Gas abgedreht: Teppichgeschäft in Innsbruck will Neubau nicht weichen

Räumungsklage, höhere Miete, kein Gas: Ein Bauträger will ein Haus am Innrain abreißen und ein neues Wohngebäude errichten, doch die letzte Mieterin wehrt sich und fühlt sich schikaniert.

Das alte, rote Haus am Innrain in Innsbruck soll einem Neubau mit modernen Wohnungen weichen. Doch da ist noch ein Teppichgeschäft.
© Foto TT/Rudy De Moor

Von Michaela S. Paulmichl

Innsbruck – Die letzten langjährigen Bewohner des roten Hauses am Innrain 21 im Innsbrucker Stadtzentrum sind schon vor einiger Zeit ausgezogen, nur der Teppichhändler im Erdgeschoß ist geblieben. Und daran soll sich auch nichts ändern, wenn es nach der Besitzerin des Geschäfts geht, das 1982 eröffnet wurde. Doch das Gebäude mit der teils abgeschlagenen, nicht renovierten Fassade wurde verkauft. Erworben hat es die Weinberg Immobilien, die es schon bald abreißen lassen möchte. Es ist das einzige und letzte Haus mit Geschichte in einer Reihe von Neubauten.

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