Das lange Warten hat ein Ende: Heimauftakt im Haifischbecken

Die Innsbrucker Haie starten heute (19.15 Uhr) mit dem Westderby gegen Dornbirn in die neue Saison.

Es ist wieder Bully-time – die Haie um Dario Winkler (l.) stemmen sich heute im Kampf um den Puck den Dornbirner Bulldogs entgegen.
© Michael Kristen

Von Alex Gruber

Innsbruck – Das Coronavirus erfordert Abstand. Und den hielt Günther Hanschitz in der Vorbereitung gegenüber dem neu formierten Innsbrucker Eishockey-Team auch ein. Gestern vor dem Saisonauftakt ließ es sich der HCI-Obmann nicht nehmen, in der Kabine ein paar Worte an das Haie-Team zu richten.

„Wir wollen die Saison gut überstehen – das gilt sportlich wie wirtschaftlich“, weiß Hanschitz, dass viele Teams heuer auch aufgrund von Zuschauerbeschränkungen an finanziellen Einbußen leiden, die noch nicht gänzlich abzuschätzen sind. Das Ziel bleibt, so viele Spiele wie möglich vor so vielen Fans wie möglich auszutragen. Resttickets der 985 erlaubten lagen gestern noch bei oeticket auf.

„Wir brauchen die Fans. Sie können uns pushen“, zählt Cheftrainer Mitch O’Keefe bei seiner Feuertaufe auf die Stimmung von den Rängen, die bei engen Partien den Unterschied ausmachen kann.

Denn dass es gegen die Dornbirner Bulldogs heute eine ähnlich klare Sache wie in der Vorbereitung (6:2-Sieg) wird, verweist O’Keefe gleich in das Land der Träume: „Das wird ein komplett anderes Spiel, sie haben bei den Legionären nachgelegt und werden viel stärker sein.“

Der Haie-Slogan ohne die verletzten Verteidiger Kevin Tansey und Lukas Bär lautet „stay out of the box“ – auf der Strafbank gewinnt man bekanntlich kein Spiel. „Ein guter Start ist wichtig“, hofft O’Keefe zum Auftakt mit den Haien gleich auf die richtige Welle aufspringen zu können.

Das erste Saisonmatch (Bratislava – HCB Südtirol) wurde gestern bereits abgesagt, weil es bei den Südtirolern zu positiven Covid-19-Testungen gekommen war. Das erst­e Fernseh-Match (Puls 24) heißt heute KAC – Linz.


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