Nothegger und Stute Twilight: Gesucht, gefunden und erfolgreich

An einem Wochenende dreimal unter den besten drei: Christoph Nothegger und seiner Stute Twillight gelang Außergewöhnliches.
© © OEPS/Andreas Schnitzlhuber

Innsbruck – Vier Tage und dreimal unter den besten drei – der Tiroler Springreiter Christoph Nothegger und Stute Twilight sorgten beim CSI3* in Gorla Minore nahe Mailand für Aufsehen. Nach dem Sieg im Zeitspringen (1,45 m) und Rang zwei bei einem weiteren (1,50 m) setzten der 39- und die Elfjährige beim Großen Preis noch nach und holten sich Platz zwei – um nur 73 Hundertstelsekunden geschlagen von Sieger Anthony Bourquard (SUI).

„Das war wirklich außergewöhnlich“, strahlt der St. Ulricher auch noch Tage danach. Zahlreiche Glückwünsche hätten ihn erreicht. „So etwas schafft man auch nicht alle Tage“, freut sich Nothegger. „Allerdings weiß man auch, wie schnell alles wieder anders sein kann.“ Im August erst in Ranshofen (OÖ/CSI2*) hatten Twilight und er den Sieg beim Großen Preis um nur fünf Hundertstel verpasst. Wann werden die beiden nun Nase und Nüstern ganz vorne haben? Nothegger lacht und erklärt: „Vielleicht wäre es anders ausgegangen, wenn ich jeweils nach der Konkurrenz hätte starten können. Aber ehrlich: Ich bin schon sehr, sehr zufrieden.“

Weil die Oldenburger Stute immer wieder sehr sensibel reagiert, probierte man zuletzt einiges aus. Das scheint funktioniert zu haben. Nothegger: „Wir haben uns gesucht und gefunden. Und sie ist ja auch eine Tirolerin.“ Aus der Zucht des Ötztalers Sigurd Kleon. Jetzt gilt es, trotz Corona-Krise die Form zu halten, das Wochenende ist aber turnierfrei – für nur einen Teil des Erfolgsduos: Nothegger (Strasserwirt) ist Gastgeber der Tiroler Mannschaftsmeisterschaften Dressur. (sab)

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