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GHS-Obmann klammert sich an die Macht: "Rücktritt nicht notwendig"

Obmann des Siedlerbundes sagte die Generalversammlung mit Neuwahl ab. Gehen will er nur, wenn seine Leute im neuen Vorstand die Mehrheit halten.

Josef Altenweisl, geschäftsführender Vorstandsobmann der Baugenossenschaft GHS.
© Oblasser

Von C. Oblasser und P. Nindler

Lienz, Innsbruck – Man darf gespannt sein, wie lange das Land und die Aufsichtsbehörde noch zuschauen: Für Josef Altenweisl, Obmann der Wohnbaugenossenschaft „Siedlerbund“ (GHS), ist es einfach: „Ein Rücktritt ist nicht notwendig.“ Die außerordentliche Generalversammlung, bei der er sich einer Kampfabstimmung um den Chefposten hätte stellen müssen, wäre am 28. September in Lienz gewesen. Die hat Altenweisl aber abgesagt, aus Corona-Gründen. „Der Virologe hat davon abgeraten. Die Ansteckungsgefahr wäre zu groß gewesen.“ Zuerst hatte Altenweisl sie aus taktischen Gründen wochenlang hinausgezögert.

Nach über 26 Jahren im Amt steht der Osttiroler (74) in der Kritik, sein Vorstandskollege und Herausforderer Martin Mimm (38) will ihn ablösen. Mimms Kandidatenliste für die nun abgesagte Versammlung beinhaltet einen Zweier-Vorschlag für den Vorstand, während Altenweisl drei Personen will.

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