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Nur neun Tiroler Schulen verlegen den Schulbeginn nach hinten

Entzerrungs-Appell von Felipe und Palfrader findet nur bei einem Viertel der Oberstufen-Schulen Gehör. VVT rückt mit 29 Verstärker-Linien aus.

Würden mehr Oberstufen-Schulen den Unterrichtsbeginn entzerren, wäre das Öffi-Gedränge nicht virulent.
© Imago

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck – Abstand halten. Das ist in Corona-Zeiten eines der obersten Gebote. Wer in den Morgenspitzen mit Öffis unterwegs ist, weiß, dass das oftmals nur ein hehres Ansinnen ist. Die Realität entspricht speziell auf Schüler-Linien eher einer Legehennen-Batterie. Seit Tagen bombardieren besorgte Eltern deshalb das Land und die zuständigen Verkehrsbetriebe. Erst gestern verkündete der Verkehrsverbund Tirol (VVT), dass man zusätzlich zu den 15 Linien, die bereits seit Montag als Verstärkerlinien zur besseren Verteilung der Fahrgastzahlen zu den Früh- und Mittagsspitzen dienen, auf weiteren vierzehn Linien im Land zusätzliche Kapazitäten bereitstellen werde.

Bereits Mitte August hatten die für Bildung zuständige Landesrätin Beate Palfrader (VP) wie auch Verkehrs-LHStv. Ingrid Felipe (Grüne) in einem Schreiben an in Summe 35 Oberstufen-Schulen im Innsbrucker Zentralraum bis Volders die Direktionen explizit dazu aufgerufen, die Unterrichtszeiten nach hinten zu verlegen. Wohlwissend, dass es in den ersten Wochen nach Schulstart zu ebendiesen Zuständen kommen wird, die derzeit landauf, landab beklagt werden.

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