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Grundeigentümer sperrt Teilstück des Almkopflifts in Berwang

Ungemach kommt auf die Bergbahnen Berwang zu. Der Zorn über die Nichtwidmung eines Freizeitwohnsitzes entlädt sich bei Unbeteiligten.

Druckmittel bei Streit in Bichlbach: Ein Teilstück der Almkopfbahn (im Hintergrund sind die Stützen zu sehen) soll gesperrt werden. (Archivfoto)
© Zugspitz Arena

Von Helmut Mittermayr

Berwang, Bichlbach – Freitagfrüh ist ein brisantes Schreibe­n bei den Bergbahnen Berwang eingelangt. Ein Grundeigentümer teilt mit, dass er die Benützung eines Teilstücks ab Neujahr untersagen wird. Zur Skiarena Berwang gehören Pisten in Berwang und Rinnen sowie eine Nordabfahrt nach Bichl­bach, wo die Talstation der Almkopfbahn direkt an der Fernpassstrecke liegt. Nicht weit dieser Talstation, kurz vor dem finalen Flachstück, quert die „rote“ Piste die Gründe einer in Deutschland lebenden Bichlbacherin, deren Familie gerade einen mächtigen Zorn auf die Gemeinde Bichlbach und im Speziellen auf Bürgermeister Klaus Ziernhöld entwickelt hat, denn der Gemeinderat verwehrte in seiner Sitzung von Mittwoch die Umwidmung ihres Baugrundstücks in „Freizeitwohnsitz“. Neun Nein und eine Enthaltung sprechen eine deutliche Sprache. Da die aus Bichlbach stammende Grundbesitzerin ihren Hauptwohnsitz in Deutschland hat, kann sie nicht bauen.

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