Der neue Mokka: Opels Blitzstart mit frischem Design

Der neue Mokka verliert gegenüber dem alten an Länge und Allradoption, gewinnt dafür aber bei Komfort, Antriebstechnik und Formensprache.

Hoffnungsträger: Der Mokka der zweiten Generation ist technisch und optisch völlig anders als der Vorgänger.
© Opel

Rüsselsheim – Der Generationswechsel beim subkompakten Sport Utility Vehicle von Opel bringt eine Verzichtsleistung mit sich. Denn der alte Mokka war, solange er produziert wurde, auf Wunsch mit Allradsystem erhältlich und knapp 4,3 Meter lang. Der Nachfolger, so viel ist inzwischen klar, fällt kürzer aus und verhält sich gegenüber jeglicher 4WD-Technik verschlossen.

Die Einbußen gehen, zumindest teilweise, auf die Verwendung einer neuen Basis zurück, nämlich der Common Modular Plattform (CMP), die beim Mutterkonzern Groupe PSA bereits verbreitet Anwendung findet – bei der Tochter Opel ebenso, wie der aktuelle Corsa belegt. Nun ist CMP zwar recht flexibel ausgelegt, was die Karosserie und die Motorisierung anbelangt – der Komplexität eines Allradantriebs will sich Opel jedoch dieses Mal ganz offensichtlich nicht stellen. Ein simples Produkt stellt der Mokka der zweiten Generation deswegen aber nicht dar, im Gegenteil: In das neue Fahrzeug wandern zum Teil sehr innovative Anwendungen, darunter auch das für dieses Segment noch nicht sonderlich üblich adaptive LED-Licht, das bei Opel als IntelliLux-Matrix-Licht bezeichnet wird und adäquat in der jeweiligen Fahrsituation die Umgebung blendfrei ausleuchtet.

Hinzu kommt ein gerüttelt Maß an Fahrerassistenz hinzu, zum Teil ab Werk, zum Teil als Option. Jeder neue Mokka wird mit einem Frontkollisionswarner samt automatischer Gefahrenerkennung und Fußgängererkennung bestückt sein. Darüber hinaus erhöhen die Müdigkeitserkennung, ein Spurhalteassistent, ein Toter-Winkel-Warner und der automatische Geschwindigkeitsassistent die Sicherheit. Nützlich sein können außerdem der Parkassistent, die 180-Grad-Panorama-Rückfahrkamera und der Flankenschutz.

Serienmäßig verfügt jeder Mokka über ein Bluetooth-Radio samt Sieben-Zoll-Touchscreen sowie über ein digitales Fahrerinfodisplay (sieben Zoll). Beides kann erweitert werden. Je nach Ausstattung wächst der Touchscreen auf zehn Zoll, das Fahrerinfodisplay gar auf zwölf Zoll Diagonale.

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Neben Benzin- und Dieselmotoren (100 bis 130 PS) für den Mokka will Opel von Anfang an auch den rein elektrisch funktionierenden Mokka-e mit einem 136-PS-Aggregat und einem 50-kWh-Lithium-Ionen-Akku (Reichweite bis zu 324 km) anbieten. Die Preise stehen noch nicht fest, werden aber in Kürze nachgereicht. Fixiert hat Opel allerdings die Dimensionen: 4,15 Meter lang ist das Modell, das in Kürze mit seinem ganz neuen Opel-Design bestellt werden kann. (hösch)


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