Puma ST von Ford bekommt flotten Zuwachs

Die ST-Version des subkompakten Sport Utility Vehicles beschleunigt dank 200 PS starkem Benzinmotor in 6,7 Sekunden von null auf 100 km/h.

Der Puma ST von Ford ergänzt das bisher erhältliche Motorenprogramm um eine 200 PS starke Topversion.
© Werk

Wien – Seit einigen Monaten befindet sich der Puma von Ford auf unseren Straßen, schon gibt es bedeutsame Änderungen: Denn der US-amerikanische Hersteller hat sich entschieden, analog zu anderen Baureihen das subkompakte Sport Utility Vehicle mit einer ST-Version zu bedenken. Und das bedeutet im Falle des Puma eine äußerst sportliche Abstimmung, passend zur ohnehin schon dynamisch geprägten Formensprache. Im ST-Falle treibt ein 1,5-Liter-Dreizylinder-EcoBoost-Turbobenziner das 4,19 Meter lange Fahrzeug an – und das recht furios: Denn 200 PS und 320 Newtonmeter maximales Drehmoment (zwischen 2500 und 3500 Touren) sind für die Vorderachse reserviert. Laut Werk sind für den Sprint von null auf 100 km/h nur 6,7 Sekunden erforderlich, bis zu 200 km/h sind möglich.

Ford verspricht in diesem Zusammenhang eine spontane Gasannahme und eine lineare Beschleunigung. Hilfreich sind neben der Turboaufladung eine Hochdruckeinspritzung und variable Steuerzeiten beider Nockenwellen – dazu kommt noch eine fahrsituationsabhängige Zylinderabschaltung. Damit gehen sportliche Fahrleistungen und Kraftstoffeffizienz einher, wie der Hersteller in einer Presseaussendung eigens betont. Für die Kraftübertragung zeichnet ein manuelles Sechsganggetriebe verantwortlich, serienmäßig rollt das Modell auf 19-Zoll-Leichtmetallfelgen.

Die Fahrfreude steigern vier variabel einstellbare Fahrmodi, die von Spritsparen bis zur Rennstrecke reichen. Stimmig ist das dreistufig ausgeführte elektronische Stabilitätsprogramm. Die Ingenieure haben den ST gegenüber den Puma-Standardversionen in vielerlei Hinsicht adaptiert, um beispielsweise dynamische Kurvenfahrten zu erleichtern. Die Verbundlenkerachse hinten weist eine deutlich höhere Festigkeit als die Basis aus, auf Wunsch liefert Ford ein mechanisches Sperrdifferenzial für die Vorderachse (von Quaife) aus, um die Fahrstabilität zu erhöhen. Damit verbessert sich die Traktion, da bei Schlupf ein Durchdrehen des betroffenen Vorderrades verhindert wird und das Antriebsmoment jenem Rad zufließt, das in der entsprechenden Situation über die bessere Haftung verfügt.

Weitere Modifikationen beim Puma beziehen sich auf das Design außen wie innen. Auffällig sind unter anderem der größere Dachspoiler und Anpassungen beim Kühlergrill sowie beim Diffusor. Innen gibt es an mehreren Stellen ein ST-Logo, graue Ziernähte auf den Sitzen und eine Schaltknauf-Manschette. (hösch)


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