TVB-Aufsichtsrat sagt Ja zum Mobilitätskonzept Zillertal

Die Zillertaler Tourismusverbände waren bisher skeptisch, was die Erhöhung der Nächtigungsabgabe um 1,25 Euro zugunsten des Zillertaler Mobilitätskonzeptes betrifft.

Wie die Zukunft der Zillertalbahn aussieht, liegt derzeit in den Händen der TVB-Mitglieder.
© Zillertalbahn

Fügen – Bis auf den TVB Tux-Finkenberg waren die Zillertaler Tourismusverbände bisher skeptisch, was die Erhöhung der Nächtigungsabgabe um 1,25 Euro zugunsten des Zillertaler Mobilitätskonzeptes betrifft. Nach vielen Verhandlungen mit dem Verkehrsverbund Tirol und etlichen Adaptierungen zeichnet sich jetzt ein anderes Bild ab: Der Aufsichtsrat des TVB Erste Ferienregion im Zillertal will seinen Mitgliedern nun empfehlen, dazu Ja zu sagen und damit auch die Umrüstung der Zillertalbahn auf Wasserstoff zu ermöglichen. Weiters sollen Bergbahnen besser an die Zillertalbahn angebunden werden und die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Zillertal künftig gratis für den Gast sein.

Der Beschluss sei einstimmig gefallen, teilt der Verband in einer Aussendung mit. „Für uns TVB-Funktionäre ist das Maßnahmenpaket zum Zillertaler Mobilitätsplan schlüssig und nachvollziehbar“, teilt TVB-Obmann Ernst Erlebach mit. AR-Vorsitzender Andreas Lechner ergänzt, dass es für die Freigabe der Gelder von Bund und Land für die Verkehrslösungen im Tal eine regionale Kofinanzierung speziell im Bereich der Verkehrsdienstleistungen brauche. Die höhere Ortstaxe pro Übernachtung gilt erst, wenn die neue Zillertalbahn voll in Betrieb ist – also frühestens ab der Wintersaison 2023/2024. In Zell-Gerlos und in Mayrhofen-Hippach werden die Aufsichtsräte im Oktober darüber abstimmen. Danach müssen in den drei Regionen die TVB-Mitglieder ihr Okay geben. Nur von Tux liegt es bereits vor. (TT, ad)

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