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Temporärer Lawinenschutz: Explosive Stimmung im Zillertal

„Eingriff in sein Jagdrecht“: Schultz beeinsprucht verbesserten Lawinenschutz im Konkurrenz-Skigebiet.

Der Lawinenschutz für die Straße ins Skigebiet Hochfügen soll modernisiert und dadurch sicherer werden.
© ZOOM.TIROL

Von Peter Nindler

Innsbruck, Fügenberg – Es ist eine Geschichte mit bekannten Protagonisten und sie ist im Zillertal beheimatet. Es geht um eine Verbesserung des temporären Lawinenschutzes (Lawinenauslösung durch künstliche Sprengungen) im Bereich der Straße zum Skigebiet Hochfügen. Aber just die Besitzergemeinschaft der dortigen Jagd Gartalm erhebt dagegen Einspruch. Zufällig ist einer der Eigentümer der Zillertaler Liftkaiser Heinz Schultz. Ihm gehören die angrenzenden Skigebiete Hochzillertal und Spieljoch.

Im Mittelpunkt steht ein Projekt zur Minimierung der Gefahren, die von der so genannten Schellenberg-Lawine für die Hochfügener Landesstraße ausgehen. Im Vorjahr informierte der Fügenberger Bürgermeister Josef Fankhauser den Gemeinderat, dass die bestehende GASEX-Anlage zur Absprengung von Lawinen nicht richtig funktioniere. Eine Verbauung würde 25 Millionen Euro kosten und sei nicht finanzierbar. Eine gute Lösung wären deshalb Lawinenabsprengmasten und ein Lawinenleitdamm, erklärte der Bürgermeister. Die bestehende Anlage sollte modernisiert werden.

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