WAC im Schlager der Runde bei Torlawine LASK zu Gast

Der LASK geht nach der Europacup-Torlawine mit geschwellter Brust in den Schlager der Bundesliga-Runde im Heimspiel am Sonntag (17.00 Uhr) gegen den WAC. Die Kärntner rechnen sich allerdings in Linz gute Chancen auf Zählbares aus. Ebenfalls interessant könnte das Steiermark-Derby zwischen dem TSV Hartberg und Sturm Graz werden (14.30 Uhr). Die Austria rechnet indes beim Spiel gegen die Admira mit drei Punkten (14.30 Uhr).

Der WAC erwies sich in der vergangenen Saison als harter Brocken für den LASK. Zweimal behielten die Kärntner mit 1:0 die Oberhand. „Vielleicht können wir diesen Lauf des WAC drehen“, hoffte LASK-Trainer Dominik Thalhammer auf ein Ende dieser Serie. „Wir haben gute Erinnerungen an die letzte Saison, wo wir auswärts zweimal gewinnen konnten. Auch für Sonntag sind wir zuversichtlich, dass wir in Linz drei Punkte mitnehmen können“, blickte WAC-Trainer Ferdinand Feldhofer optimistisch voraus. Sollte seine Elf nicht verlieren, würde sie den bisherigen Clubrekord von fünf ungeschlagenen Auswärtsspielen in Folge einstellen.

Beim Steiermark-Derby zwischen Hartberg und Sturm stehen auch die Trainer im Mittelpunkt. TSV-Coach Markus Schopp hat sich bei den „Blackys“ ebenso einen gewissen Legendenstatus erarbeitet wie Sturm-Betreuer Christian Ilzer bei den Hartbergern. Für Sentimentalitäten ist am Sonntag in der Profertil Arena aber kein Platz. Ilzer führte Hartberg 2018 ins Oberhaus, ehe er sich zum WAC verabschiedete und anschließend bei der Austria anheuerte. „Das Spiel ist für mich etwas Besonderes, weil ich dort viele Jahre als Trainer gearbeitet habe. Jetzt aber freue ich mich auf ein Steiermark-Derby als Sturm-Trainer“, erklärte der 42-Jährige.

Die Austria möchte einen Trend starten und den zweiten Heimsieg binnen einer Woche holen. Gegner nach dem 2:1 gegen Ried ist am Sonntag Schlusslicht Admira, wo der zurückgeholte Damir Buric nach dem Chaos-Start und zwei verschlissenen Trainern aufräumen muss. „Wir wollen unser Spiel Woche für Woche weiterentwickeln und Selbstvertrauen aufbauen“, meinte Austria-Coach und Sportchef Peter Stöger vor dem Spiel gegen einen violetten Lieblingsgegner. „Ich freue mich riesig, hier zu sein. Es ist wie nach Hause zu kommen. Es ist einfach eine bekannte Umgebung. Die Jungs sind toll“, sagte der alte, neue Admira-Trainer Buric.


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