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17 Gewerbescheine: Umtriebige GemNova stößt Wirtschaft sauer auf

Dass die GemNova in Besitz der Gemeinden immer stärker mit Privatfirmen konkurriert, regt die Wirtschaftskammer auf. GemNova weist Kritik zurück.

Die Kritik am wachsenden Betätigungsfeld der GemNova, die etwa auch als Projektleiter von Großbauten tätig ist, steigt.
© TT

Von Max Strozzi

Innsbruck – Vor knapp zehn Jahren hat der Tiroler Gemeindeverband die Einkaufsgemeinschaft GemNova ins Leben gerufen. Durch den gemeinsamen Einkauf sollten die Gemeinden bessere Konditionen bekommen. Im Lauf der Zeit hat die GemNova allerdings Jahr für Jahr ihren Einsatzbereich stark ausgedehnt und ist damit immer tiefer in die Privatwirtschaft vorgedrungen. So hat die GemNova des Tiroler Gemeindeverbands im Lauf der Zeit immer mehr Gewerbeberechtigungen angemeldet, aktuell sind laut Gewerberegister 17 Gewerbescheine der GemNova Dienstleistungs GmbH und ihren Tochterfirmen zuzurechnen. Darunter etwa Gewerbeberechtigungen als Reisebüro, Ingenieurbüro, als Immobilientreuhänder (Makler, Verwalter, Bauträger), als Sprachdienstleister (Dolmetsch), als IT-Dienstleister, Arbeitskräfteüberlasser und sogar das Buch-, Kunst- und Musikalienverlagsgewerbe hat die GemNova angemeldet.

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