Dringlichkeitsantrag in Schwaz: „Veranstaltungen möglichst durchführen“

Schwaz – Der freie Mandatar Benjamin Kranzl brachte bei der jüngsten Gemeinderatssitzung in Schwaz einen Dringlichkeitsantrag ein. Wie berichtet, ist es ihm ein Dorn im Auge, dass teils lange im Voraus diverse Veranstaltungen in der Stadt aufgrund von Corona abgesagt wurden. Dazu zählen u. a. das Abendshopping, Zapfenstreich am Nationalfeiertag, Adventmarkt, Krampuslauf, Vorsilvester und der Unsinnige Donnerstag. „Nicht nur, dass einige dieser Events essentiell für das kulturelle Leben und die heimische Wirtschaft sind, sie sind auch Teil gelebten Brauchtums“, sagte Kranzl. Er glaubt, dass bei so mancher Veranstaltung eine Durchführung unter bestimmten Voraussetzungen und einem passenden Sicherheitskonzept möglich sei. „Es besteht auch die Möglichkeit, dass sich bis zum geplanten Termin alles wieder normalisieren kann“, meint der Gemeinderat. Die Stadt Schwaz solle sämtliche Möglichkeiten prüfen, damit besagte Veranstaltungen dennoch durchgeführt werden können. „Indikator fürs Abhalten ist natürlich die Gesundheit der Bevölkerung“, sagte Kranzl.

Gerade für Vereine seien Feste und Veranstaltungen wichtig, meinte VBM Martin Wex (ÖVP). „Es wäre gut, wenn sie sie auch durchführen könnten. Dann braucht es auch weniger Fördermittel“, stellt er klar. Immerhin hat der Gemeinderat in derselben Sitzung einige Tagesordnungspunkte zuvor eine „außerordentliche Subvention für Schwazer Vereine wegen Corona“ von 30.000 Euro beschlossen.

Laut BM Hans Lintner prüfe die Stadt ohnehin alle Möglichkeiten. Dennoch stimmte er dem Antrag zu. Mit einer Enthaltung seitens der ÖVP-Fraktion wurde der Antrag angenommen. (emf)

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