Walter Peer wird neuer Tirol-Chef der Wiener Städtischen

Ida Wander übergibt Anfang 2021 an Walter Peer. Es gibt Zuwächse im Geschäft und 20 neue Mitarbeiter.

Wiener-Städtische-Landesdirektorin Ida Wander geht in Pension, mit Jahreswechsel übernimmt Walter Peer die Führung.
© Vanessa Rachlé / TT

Innsbruck – Führungswechsel bei der Wiener Städtischen Versicherung in Tirol: Mit Jahresende geht Ida Wander in Pension – und übergibt mit 1. Jänner an den früheren Innsbrucker SPÖ-Stadtrat Walter Peer, der zuletzt mit seiner Firma Communalp Gemeinden in verschiedenen Fragen beraten hat.

Wander war 1973 in den Städtische-Konzern (bei der Tochter Donau) eingetreten – und hatte dort in den 1990er-Jahren als Betriebsratschefin den damaligen Generaldirektor, Siegfried Sellitsch, wegen einer massiven Provisionskürzung für die Mitarbeiter geklagt. Mit teilweisem Erfolg in der Sache und ohne Schaden für die weitere Karriere: 1997 wurde sie Österreichs erste Landesdirektorin. „Ida Wander war mit viel Einsatz und Leidenschaft seither die treibende Kraft für unsere erfolgreiche Entwicklung“, streut Städtische-Generaldirektor Robert Lasshofer Rosen. Das Prämienvolumen sei seither verdreifacht worden, der Marktanteil stieg auf 14,5 Prozent, die Zahl der Kunden auf 160.000. Man sei auf Platz zwei in Tirol vorgestoßen und Erster in der Lebensversicherung.

Unter Wanders Ägide wurden auch Großkunden wie die Tiwag, IKB, IVB oder MPreis gewonnen, stark ausgebaut wurden kulturelle und soziale Sponsorings. „Es hat mir immer sehr großen Spaß gemacht und ich bin stolz darauf, wie das gesamte Team zum Erfolg des Konzerns beigetragen hat“, so Wander.

Peer, als künftiger Landesdirektor, sei im Land ebenfalls sehr gut vernetzt und erfahren. Peer bringe neben Unternehmergeist und Ideen auch viel technisches Know-how mit, sagt Vorstandsdirektorin Sonja Steßl.

TT-ePaper testen und eine von 150 Jahres-Vignetten gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Im heurigen Jahr sei die Wiener Städtische sehr stabil und gut durch die Corona-Krise gekommen. Im ersten Halbjahr wurde das Prämienvolumen um 8,1 Prozent auf 113,7 Mio. Euro ausgeweitet. Deshalb wolle man im Gegensatz zum aktuellen Trend auch in der Branche in Tirol 20 zusätzliche Beschäftigte einstellen. (va)


Kommentieren


Schlagworte