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„Tiroler Wirte denken, sie sind das Minenfeld für den Winter“

Tirols Wirtshauskultur war schon vor Corona gefährdet, jetzt aber spitzt es sich voll zu. Viele sind sauer und der Meinung, man vergesse bei der Krisenbewältigung „die Kleinen“.

Es sei auch die vorgezogene Sperrstunde von 22 Uhr, die zu schaffen mache, sagen Wirte.
© iStock

Von Liane Pircher

Innsbruck – Daniel Schilcher ist frustriert und sauer. Mit jeder neuen Maßnahme in Sachen Corona kämen weniger Gäste: „Sobald es eine Pressekonferenz der Regierung gibt, spürt man sofort, dass sich wieder weniger Menschen vor die Haustüre trauen“, sagt der junge Koch und Wirt. Als Pächter hat er sich vor rund vier Jahren über den seit dem 16. Jahrhundert bestehenden Mellaunerhof in Pettnau „drübergetraut“, wie er sagt. Sein Konzept mit hochwertiger regionaler Küche funktioniert aber nur in Kombi mit Zimmer- und Seminarraum-Vermietungen: „Da ist jetzt natürlich tote Hose“, sagt er.

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