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„Raiqa"-Quartier „zu massiv": Anrainer bangen um Sonne und Lebensqualität

Die Bewohner in der Brixner Straße in Innsbruck kritisieren das geplante Projekt. Laut Bauwerber hält man sich an alle Behördenvorgaben.

Die Nutzung des malerischen Gartens werde durch den Neu- und Umbau der RLB-Zentrale stark beeinträchtigt, befürchten Anrainer.
© Domanig

Innsbruck — Es ist ein spektakuläres Projekt: Rund 140 Mio. Euro beträgt das Investitionsvolumen für den Um- und Neubau der Zentrale der Raiffeisen Landesbank (RLB) Tirol im Herzen von Innsbruck. Das so genannte „Raiqa"-Quartier soll künftig neben der Bank u. a. auch ein Hotel, Restaurants, eine Skybar, Raum für Veranstaltungen und Kunst sowie eine zweistöckige Tiefgarage umfassen.

Die Gesamtdimension des Bauvorhabens hat mehrere Anrainer in der Brixner Straße auf den Plan gerufen. Sie haben Stellungnahmen gegen den Bebauungs- und Flächenwidmungsplan eingebracht. Was sie am meisten stört, ist die Verlängerung des Gebäudekomplexes nach Norden durch den geplanten vierstöckigen Hoteltrakt. Der „riesige Vorsprung" in Höhe des 6. bis 9. Geschoßes werde Wohnungen und Stöcklgebäude stark beeinträchtigen, vor allem aber den angrenzenden idyllischen Garten, sagen Martina Baur und Cordula Welser von der Eigentümergemeinschaft Brixner Straße 4.

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