Rettung aus Stollen Sagzeche in Gallzein simuliert

Das Team der Grubenwehr geriet bei der Alarmübung im Sagzeche-Stollen in Gallzein an seine personellen Grenzen.
© zoom.tirol

Gallzein – „Schwerverletzte Person im Stollen Sagzeche in Gallzein“, so lautete das Stichwort zur Alarmübung am Abend des 1. Oktober 2020 für die Grubenwehr Tirol.

Bei der Notfallsimulation hatte sich der Kollege von der schwer abgestürzten Person ins Freie retten und den Notruf bei der Leitstelle Tirol absetzen können. Nach 40 Minuten traf die Mannschaft der Grubenwehr am Übungsort ein, musste jedoch sämtliches Material und Ausrüstung weiter zu Fuß über einen Wanderweg zum Stollen bringen.

Um den Patienten im Stollen versorgen zu können, musste ein Standplatz gebohrt bzw. errichtet werden. Eine schwierige und herausfordernde Situation für das Team der Grubenwehr, das den Verunfallten nach der Erstversorgung im Bergerucksack über das steile Gelände hinauf und anschließend durch das enge Stollengelände ins Freie bringen konnte.

Schlussendlich wurde der Patient bis zum Wanderweg abgeseilt und dort fiktiv dem Rettungsteam übergeben.

TT-ePaper testen und eine von 150 Jahres-Vignetten gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

„Die größte Herausforderung bei dieser Übung war das absturzgefährdete Gelände im und außerhalb vom Stollen sowie der Personalmangel“, bilanziert Einsatzleiter Grubenwehr Tirol Marc Berger.

Nach anderthalb Stunden konnte die Übung zur Zufriedenheit aller Beteiligten beendet werden. (TT)


Kommentieren


Schlagworte