Djokovic zieht locker ins Paris-Viertelfinale ein

Novak Djokovic ist bei den Tennis-French-Open ohne Satzverlust ins Viertelfinale eingezogen. Der 33-jährige Weltranglistenerste setzte sich am Montag in Paris gegen den Russen Karen Chatschanow 6:4,6:3,6:3 durch. Für den Serben gab es dabei wie auch schon bei den US Open eine Schrecksekunde, traf er doch im ersten Satz einen Linienrichter bei einem Returnversuch im Gesicht. Diesmal blieben Konsequenzen im Gegensatz zur Disqualifikation im Achtelfinale in New York aber aus.

Dort hatte er aus Ärger einen Ball nach hinten weggeschlagen und eine Linienrichterin getroffen. Laut Regulativ war dann nichts anderes möglich als Djokovic aus dem Bewerb zu nehmen. Sonst lieferte der Serbe auf dem Weg in sein 14. Viertelfinale in Roland Garros eine souveräne Vorstellung ab. Der als Nummer 15 gesetzte Chatschanow konnte aber mehr Gegenwehr leisten als die drei anderen Gegner zuvor, die gemeinsam nur 15 Games gemacht hatten.

„Es war definitiv enger, als es das Ergebnis vermuten lässt, in jedem Satz ziemlich ausgeglichen“, sagte Djokovic, der im fünften direkten Duell den vierten Sieg holte. Er sieht sich auf einem sehr guten Weg. „Ich fühle mich absolut wohl auf dem Platz“, so Djokovic. Sein großes Ziel ist der zweite Paris-Titel nach 2016 sowie der 18. Triumph auf Grand-Slam-Ebene. Nächste Hürde ist der auf Position 17 eingestufte Spanier Pablo Carreno Busta, der bei den US Open von Djokovics Disqualifikation profitiert hatte, oder der deutsche Qualifikant Daniel Altmaier.

Ihrer Favoritenrolle gerecht wurden auch der Grieche Stefanos Tsitsipas, der den Bulgaren Grigor Dimitrow mit 6:3,7:6(9),6:2 bezwang, und der Russe Andrej Rublew, der gegen den Ungarn Marton Fucsovics mit 6:7(4),7:5,6:4,7:6(3) die Oberhand behielt. Sie treffen nun im Kampf um den Halbfinaleinzug in einer Neuauflage des Hamburg-Finales aufeinander.

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