895.000 Euro Betriebskosten im Haus der Musik gespart

Die nachhaltige Bauweise wirkt sich positiv auf die laufenden Kosten beim Haus der Musik aus.
© Thomas Boehm / TT

Innsbruck – Eine nachhaltige Bauweise ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch fürs Budget. Ein eindrückliches Beispiel dafür ist das vor zwei Jahren eröffnete Haus der Musik in der Landeshauptstadt. Demnach konnten seit der Eröffnung im Oktober 2018 insgesamt 895.000 Euro eingespart werden – im Vergleich zu den von einem externen Experten geschätzten Betriebskosten. „Im Detail lagen die Kosten im Jahr 2018 bei rund 298.500 Euro und somit rund 56 Prozent unter der Kalkulation“, berichtet IIG-Geschäftsführer Franz Danler. Bei der Betriebskostenabrechnung 2019 lagen die Kosten bei rund 824.000 Euro und damit rund 40 Prozent unter dem kalkulierten Wert“, erklärt Danler.

Beim Bau war das Ziel, durch nachhaltige Investitionen dauerhaft niedrige Betriebskosten über die Lebenszeit des Gebäudes zu erreichen. „Dies haben wir bisher erreicht und nehmen laufend Optimierungen vor“, so Danler. Aktuell arbeitet man an einer Zertifizierung des Hauses der Musik nach Passivhaus-Standard.

Das Haus der Musik hat sich seit seiner Eröffnung als Fixpunkt im Innsbrucker Kulturleben etabliert. Mehr als zehn Vereine, kulturelle Institutionen und musikpädagogische Einrichtungen nutzen das Haus. Im ersten Jahr seines Bestehens fanden dort insgesamt 231 Veranstaltungen und 255 Proben statt, die Auslastung der Säle lag bei 87 Prozent. (TT)

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