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Vor Krisensitzung am Freitag: „Katastrophe, wenn Lizum nicht öffnet“

Die Tiroler Kammerpräsidenten erwarten sich eine Lösung. Streit nicht auf Rücken der Einheimischen austragen.

Zweimal war die Axamer Lizum Olympia-Skigebiet, doch in der heurigen Wintersaison bangt die Region dort um den Skibetrieb.
© Thomas Boehm / TT

Von Peter Nindler

Innsbruck – Die Fronten vor der zweiten Krisensitzung mit allen Beteiligten am Freitag sind verhärtet, die Bürgermeister im westlichen Mittelgebirge in Innsbruck empört über Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf (VP). Plötzlich soll nämlich ihnen der Schwarze Peter zugeschoben werden, weil sie öffentlich vor dem Vorhaben der Axamer Lizum gewarnt haben, das Skigebiet heuer vielleicht gar nicht aufzusperren. Bereits im Sommer akzeptierten sie, dass die Lizum im Gegensatz zu den umliegenden Bahnen erst am 31. Juli (!) den Betrieb aufgenommen hat.

Zum anderen ist das Gesprächsklima zwischen den Regionalpolitikern und dem Mehrheitseigentümer der Axamer Lizum Aufschließungsgesellschaft, dem Haller Bauimperium Fröschl, schon seit Monaten ein angespanntes. Die Bergbahnen, die rund 25 Millionen in eine Modernisierung der Bahn investieren wollen, fühlen sich blockiert, die Bürgermeister vermissen hingegen seit Jahren den ernsthaften Willen für eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

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